Magento Version 2.3 – CMS Pagebuilder und die erste Adobe-Cloud-Integration

Auf der Magento Live in Barcelona wurde das neue Content-Management-System Pagebuilder vorgestellt, das als Teil der Version 2.3 veröffentlicht wird.

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Corinna Engel

Content Marketing Manager

Dabei handelt es sich um ein CMS, das per Drag-and-Drop über einen Editor neue Inhalte erstellen lässt. Daneben sind die Magento Payments als eigener Zahlungsdienst, ein Progressive-Web-App-Studio und die ersten Integrationen der Adobe-Cloud-Suite als weitere Neuerungen zu erwähnen.

Mit der Übernahme durch Adobe genießen die Nutzer von Magento mit Version 2.3 die Vorteile der Integration von Adobe-Diensten. Eingeschränkt werden die hochpreisigen Cloud-Funktionalitäten schrittweise für die Community-Edition verfügbar gemacht und sind komplett in der Enterprise-Version vorhanden.

Integrationen für die Community-Edition

Für Nutzer der Community-Edition, zu denen auch kleinere bis mittlere Unternehmen zählen, plant Adobe in naher Zukunft auch die Implementierung von einzelnen Funktionen aus den Adobe-Cloud-Produkten. Zu diesen zählen Adobe Target, Analytics und Adobe Launch, welche dann direkt in die Administrator-Oberfläche des Onlineshop-Systems eingebunden werden.

Integrationen für die Enterprise-Edition

Adobe implementiert in diesem Segment ganze Vollversionen seiner Cloud-Komponenten in die Magento Version 2.3, zu denen der Adobe Experience Manager, Adobe Target und Adobe Analytics zählen. Mit dem Adobe Experience Manager erhalten Enterprise-Kunden ein starkes CMS, welches Inhalte pflegen sowie Oberflächen für verschiedene Touchpoints verwalten kann. Mit Adobe Target kann der Onlineshop-Betreiber die User Experience seines Shops steigern, da dieses Programm Einkaufsvorschläge passend zum Kontext verfügbar macht. Und zuletzt wird der Nutzer von Magento 2.3 mit Adobe Analyticsausgestattet, einer Business-Analytics-Suite zur Mustererkennung bei Kunden, die mittels einer KI (Adobe Seinsei) versucht, zukünftiges Kundenverhalten vorherzusagen.

Mit dem Release der Version 2.3 kann im Frühjahr 2019 gerechnet werden. Zu genannten Funktionen und Features wird Magento mit folgenden weiteren Neuerungen versehen:

  • Progessive-Web-App-Studio – Eine Entwicklungsumgebung, die unter anderem mit dem Javascript-Framework React.js arbeitet.
  • Bulk- und asynchrone APIs werden eingeführt
  • Multi-Source-Inventarisierung ermöglicht eine parallele Artikelpflege, selbst wenn diese in unterschiedlichen Varianten vorhanden sind
  • Rabbit-Message-Queues und Elasicsearch
  • Adobe Launch: erstes integriertes Adobe-Cloud-Produkt, welches Magento um Analyse- und Optimierungsfunktionalitäten erweitert
  • Beginn der Implementierung von Sales Channels mit dem Amazon-Sales-Channel – Marktplätze zukünftig zuverlässig mit Produkt- und Ordermanagement ausstattet

Durch Partnerschaften mit Amazon können tiefgreifende Funktionen zukünftig direkt über Magento gesteuert werden, zu denen etwa das Dynamic-Pricing-Tool zählt.

Magento steigt in den Zahlungsdienst ein mit Magento Payments

Mit Magento Payments startet im Frühjahr 2019 der hauseigene Zahlungsdienstleister, der über die Paypals Tochter Braintree gängige Zahlungsmethoden integriert sowie den Paypal Checkout liefert. Signifyd steuert dazu einen eingebundenen Fraud-Protection-Dienst bei, der den Magento-Payment-Komplex abrundet.

Magento Association als unabhängige Stiftung

Die Stiftung wird trotz finanzieller und unterstützender Tätigkeit durch Magento unabhängig vom Shopsystem-Hersteller agieren. Sie wird Meet-Magento-Events mitorganisieren, wie im April bereits von Magento angekündigt wurde.

 

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